Annett Walther

Annett Walther
SV-Übungsleiter
VDH-Kursleiter

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Darf ich mich vorstellen?

Ich bin Annett Walther, verheiratet und habe eine Tochter. Wir wohnen mit unseren Hunden, Cherry und Unique, in Stobra. Beide Hunde sind Große Schweizer Sennenhunde.

Bevor sich unsere Familie für einen Hund entschieden hat, haben wir viel über Hunde gelesen. Der VDH hat uns ein allgemeines Buch empfohlen, in welchem viele Hunderassen vorgestellt werden. Hier haben wir zum ersten Mal den Großen Schweizer Sennenhund entdeckt. Nun haben wir gezielt Informationen über diese Rasse gesammelt und sie als den Hund für uns gefunden.

Buchtipp: „Knauers großes Hundebuch“

Im Juli 2001 ist Cherry vom Tannenhof als 8 wöchiger Welpe in unsere Familie gekommen und damit fing alles an:
Als pflichtbewusster Junghundebesitzer habe ich Cherry in einer Welpenschule angemeldet. Jede Woche haben wir, Hund und Mensch!, dort sehr viel Neues gelernt.



Das Arbeiten mit meinem Cherry hat mir immer mehr Freude bereitet. Es war mit dem starken Rüden oft nicht einfach, aber die Ausdauer und der Spaß haben Cherry zu einem gehorsamen Familienhund gemacht. Auf das Ergebnis bin ich stolz. Immer mehr wurde der Hund zum Hobby und das Hobby zur Leidenschaft.

Im August 2002 habe ich beim SSV mit Cherry die Gehorsamsprüfung 1 abgelegt.



Nach einem Jahr Welpen- und Junghundschule war die Ausbildung zum Familienhund abgeschlossen. Das Arbeiten mit Cherry hat mir so viel Freude bereitet, dass ich mir einen neuen Anlaufpunkt gesucht habe. Zuerst kamen wir für ein halbes Jahr in die Hundeschule Wilfried Schmidt in Utenbach und Herr Schmidt brachte uns auf unseren Hundeplatz Apolda-Burkhardtsdorf. Vom ersten Tag an habe ich mich hier wohl gefühlt. Alle Mitglieder sind nicht nur sehr nett, sondern haben auch sofort unsere Rasse akzeptiert. Ich habe gemerkt, dass in diesem Verein vom Dackel bis zum Leonberger alle Hunde willkommen sind.

Im November 2002 habe ich auf unserem Platz mit Cherry die Begleithundprüfung abgelegt.


Am meisten hat mir das Gruppentraining zugesagt. Es macht mir Spaß, wenn mehrere Hunde und Hundeführer zusammen arbeiten, mehr als wenn wir alleine auf dem großen Platz stehen. Die Gruppenarbeitszeiten waren mir bedauerlicher Weise viel zu kurz und Cherry war nicht ausgelastet. So habe ich mit Unterstützung von Herrn Schmidt die Hundeschule auf unserem Platz zum Leben erweckt.

Im Sommer 2004 habe ich die Prüfungen zum Übungsleiter des SV und anerkannten Ausbilder des VDH erfolgreich bestanden.

Mein Hauptinteresse gilt der Kommunikation Mensch-Hund und Hund-Mensch. Es fasziniert mich, wie gut man sich mit seinem Hund verständigen kann. Durch genaues Beobachten lerne ich ständig viel Neues über und von meinem Hund. Ich versuche, seine gesendeten Signale zu deuten und verstehen. Zu den Themen Kommunikation und Gesten des Hundes habe ich Seminare besucht und interessante Bücher gelesen.

Buchtipp: „Geheimnisse der Hundesprache“

Dieses Wissen versuche ich bei meiner Arbeit in der Hundeschule Apolda-Burkhardtsdorf umzusetzen. Die Hundeführer sollen lernen, ihre Hunde zu verstehen und dadurch besser mit ihnen umzugehen. Sie sollen lernen, warum ihr Hund so und nicht anders regiert. Wenn wir das wissen, können wir anfangen, auf den Hund einzuwirken und in die Richtung zu lenken, wie wir es uns wünschen. Sehr wichtig dabei ist Konsequenz und positives Bestärken. Alles, was unsere Hunde mit Lust machen, ist effektiver und perfekter. Und ist es nicht genau das, was wir erreichen wollen: Einen Hund, auf den wir uns verlassen können und dem es Freude macht, mit uns zusammen zu sein. Es ist die Vorstellung eines harmonischen Familienlebens mit Hund.

Weihnachten 2004 hat unsere Familie Zuwachs bekommen. Am 23.12.04 haben wir die kleine Unique von den Gänsewiesen in ihr neues zu hause geholt. Sie hat in Cherry einen guten Lehrer und er ist am Tag endlich nicht mehr alleine. Auch wir Menschen können von den Beiden lernen. Denn so wie sich die Zwei durch ihre Körpersprache verständigen, ist immer noch Vieles eine Fremdsprache für uns Menschen. Meine Faszination geht also weiter und hat noch keine Grenzen erreicht.

(mehr von den beiden auf www.gsmd.de )


An dieser Stelle möchte ich mich bei Beate Göthe-Symalzek bedanken. Sie ist unsere Welpenlehrerin. Ihr Umgang mit Hunden und ihr Wissen als Tierpsychologin haben uns schon in vielen Situationen geholfen.

Ein weiteres Dankeschön gilt Wilfried Schmidt. Er hat mir in den schweren „Rüpelmonaten“ mit unserem Rüden mit seiner Erfahrung und Ruhe geholfen ans Ziel zu kommen. Ich danke ihm, dass er mich auch heute noch unterstützt.

Februar 2005